Gute Beispiele aus der Praxis:

Hier haben wir Ihnen aus der Fülle an vorbildlichen CSR-Aktivitäten, die im Internet präsentiert werden, einige herausgesucht. Lassen Sie sich davon inspirieren, das individuell zu Ihrer Unternehmensstrategie und Ihren Zielen passende Engagement zu finden! Falls Sie sich für weitere Beispiele aus einem speziellen Bereich oder aus Ihrer Branche interessieren, mailen Sie einfach. Wir stellen Ihnen sehr gerne eine Auswahl zusammen.


  1. Kaufland-Filialen unterstützen benachbarte Schulen bei der Berufsvorbereitung.

  2. Der Handwerksbetrieb Michael Grübel krempelt ehrenamtlich die Ärmel hoch und packt an.

  3. Die Teppich-Manufaktur Lyk Carpet knüpft korrekt.

  4. Unilevers Marke „Dove“ zeigt Mädchen und jungen Frauen wahre Schönheit. (Mit Video)

  5. Die Bäckerei Johann Mayer beteiligt eine Jugendhandballmannschaft am Brötchenverkauf.

  6. Die Außenwerbefirma Wall AG lässt ihre Mitarbeiter impfen.

  7. Die Voss AG resozialisiert Straffällige mit Handwerk und Boxsport. (Mit Video)

  8. Das balladins SUPERIOR Hotel Bremen kocht für hungrige Kinder.

  9. Die Deutsche Kammerphilharmonie leistet melodiöse Jugendarbeit. (Mit Video)

  10. Der US-Eishersteller Häagen Dasz lässt für das Überleben der Honigbiene rappen. (Mit Video)

Unternehmen: Kaufland Warenhandel GmbH & Co KG, Nerckarsulm

Art/Branche: Einzelhandel

CSR-Typ: Public-Private-Partnership

Thema: Bildung

Art des Engagements: Schulkooperationen mit weiterführenden Schulen


Beschreibung:

Neben vielen anderen CSR-Aktivitäten engagiert sich die Kaufland-Gruppe seit 2006 für die Schul-Bildung. Kaufland-Filialen kooperieren mit inzwischen über 100 Schulen aller Schulformen und bringen kaufmännisches und unternehmerisches Wissen und Einblicke in die berufliche Praxis ein. Bei den langfristig angelegten Lernpartnerschaften ist das Prinzip der Nähe wichtig: Die Filiale sollte für Schülerinnen und Schüler auf kurzem Wege erreichbar sein. Die Schule und Kaufland legen die Ziele und die geplanten Aktivitäten gemeinsam in einer Kooperationsvereinbarung fest. Der Themenkatalog wird an die Bedürfnisse der Schulen angepasst. Im Idealfall entwickelt sich die Zusammenarbeit zu einem festen Baustein der Berufsorientierung sowie zu einem Bestandteil in den Lehrplänen der Partnerschulen.


Ziele:

Anreicherung von Bildungsarbeit mit Praxis, Unterstützung von Jugendlichen bei der Berufswahl, Gewinnung von Auszubildenden.


Weitere Infos unter: www.kaufland.de

Unternehmen: Michael Grübel KG, Bielefeld

Art/Branche: Handwerk

CSR-Typ: Corporate Citizenship

Thema: Soziales Engagement

Art des Engagements: Ehrenamtliche Handwerksleistungen und weitere Dienstleistungen


Beschreibung:

Alle Mitarbeiter der Michael Grübel Trocknungsfachbetrieb KG engagieren sich ehrenamtlich im firmeneigenen gemeinnützigen Projekt „Michael Grübel helfende Hände“. Seit 2003 werden für Projekte Know-how, Mitarbeiter, Maschinen und Werkzeuge bereit gestellt. Die drei Säulen des Engagements heißen: „Stadtglück“, „Zeit im Alter“ und „Hilfe durch Handwerk“. Ein „Stadtglück“-Projekt besteht beispielsweise aus dem Bereitstellen eines Onlineshops samt Personal (in diesem Fall die kaufmännischen Firmen-Azubis) und Produktionskosten für Postkarten, über deren Verkauf Schulen und Kitas Projektmittel generieren können. Bei „Zeit im Alter“ spendet das Unternehmen buchstäblich Zeit, indem Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheime gehen und mit deren Bewohnern singen, lesen oder sich mit ihnen unterhalten. „Hilfe durch Handwerk“ leistet kostenlose Handwerksarbeiten in öffentlichen Institutionen wie Schulen, Kindergärten, Bibliotheken etc.


Ziele:

Tatkräftiges und effektives Engagement für die Region; Motivation und Steigerung der sozialen Kompetenzen der Mitarbeiter.


Weitere Infos unter: www.gruebel-helfende-haende.de

Unternehmen: Lyk Carpet, Berlin

Art/Branche: Teppich-Manufaktur

CSR-Typ: Produkt- und Prozess-Innovation

Themen: Fairer Handel, Umweltschutz

Art des Engagements: Ethisch und ökologisch korrekte Produktion von Waren


Beschreibung:

Lyk Carpet fertigt faire, soziale und ökologisch korrekte Designteppiche, abseits der Masse. Die beiden Inhaberinnen, Mareike Lienau und Kirsten Dreher, leben ihre Verantwortung ganzheitlich und konsequent. Zentrales Thema ist die Fertigung der Teppiche ohne Ausbeutung, daher hat sich Lyk Carpet der Schweizer Organisation STEP Fairtrade Carpets angeschlossen und zur Einhaltung eines ethischen und ökologischen Verhaltenskodex selbst verpflichtet. Neben der sozialen Verantwortung wird bei Lyk Carpet großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: Gefärbt wird mit ungiftiger Pflanzenfarbe, Werbematerial wird auf Recyclingpapier gedruckt, die Server des Unternehmens laufen mit Ökostrom und – als kleiner Ausgleich dafür, dass man um den Teppich-Transport via Flugzeug leider nicht herumkommt – es wird regelmäßig an Klimaschutz-Organisationen gespendet.


Ziele:

Fairer Handel; umweltfreundliche Fertigung; langlebige und nachhaltige Produkte.


Weitere Infos unter: www.lyk-carpet.de

Unternehmen: „Dove“ der Unilever Deutschland Holding GmbH, Hamburg

Art/Branche: Handel

CSR-Typ: Cause Related Marketing

Themen: Soziales Engagement

Art des Engagements: Aktion und Programm für Kinder und Jugendliche


Beschreibung:

Wer Schwierigkeiten hat, den Zusammenhang zwischen Bier und Regenwald zu sehen, findet hier ein sehr gelungenes Beispiel für glaubwürdiges und zum Produkt passendes Cause Related Marketing. Die „Dove Aktion für mehr Selbstwertgefühl“ wurde gegründet, um Kindern und Jugendlichen zu helfen, ein realistisches Bild von Schönheit zu gewinnen und mit einem gesunden Selbstbewusstsein im Umgang mit dem eigenen Äußeren aufzuwachsen. Dove entwickelt und verbreitet Informationsmaterial für Frauen und Mädchen, betreibt gemeinsam mit dem Frankfurter Zentrum für Ess-Störungen das Programm „BodyTalk“ an Schulen und sammelt Spenden für die Aktion und weitere Organisationen und Programme, die eine breitere Definition von Schönheit fördern und vermitteln.


Ziele:

Stärkung des Selbstwertgefühls von Kindern und Jugendlichen insbesondere im Umgang mit dem eigenen Äußeren; Reichweite: 5 Millionen Kinder und Jugendliche bis Ende 2010.


Weitere Infos unter: www.initiativefuerwahreschoenheit.de

Unternehmen: Bäckerei Johann Mayer, Berlin

Art/Branche: Bäckerei

CSR-Typ: Cause Related Marketing, Sponsoring

Themen: Sport

Art des Engagements: Anteil vom Verkauf von Ware geht an Jugendhandballmannschaft


Beschreibung:

Und noch ein Beispiel für Cause Related Marketing, diesmal mit regionalem Bezug. Die Bäckerei Johann Mayer ist Sponsor der Handballmannschaft „Füchse Berlin“. Im Rahmen ihres Sport-Sponsorings lässt sich die Bäckereikette manche kreative Aktion einfallen. In allen fünf Filialen wird beispielsweise ein speziell kreiertes Dinkelvollkornbrötchen mit Kürbiskernen und Rosinen angeboten. Pro verkauftem „DinkelFuchs“ gehen zwei Cent an die Jugendabteilung der Berliner Füchse. So können Füchse-Fans bereits beim Frühstück genussvoll zur Nachwuchsarbeit ihres Vereins beitragen.


Ziele:

Förderung des Sports; Nachwuchsförderung.


Website: www.johann-mayer.de

Unternehmen: Wall AG, Berlin

Art/Branche: Stadtmöblierung und Außenwerbung

CSR-Typ: Mitarbeiter, Prozessinnovation, Public-Private-Partnership, Sponsoring, Spenden

Themen: Umweltschutz, Denkmalschutz, Bildung, Kultur, Familie und Beruf

Art des Engagements: u.a. Programme für Mitarbeiter


Beschreibung:

Die Wall AG hat ihr gesellschaftliches Engagement in jedem Bereich ihrer Unternehmensstrategie verankert. Getreu dem Unternehmens-Motto „Für Städte. Für Menschen.“ konzentriert sich das Unternehmen dabei auf die Schwerpunkte „Denkmalschutz und Stadtgestaltung“, „Bildungs- und Kulturförderung“ und unterstützt darüber hinaus soziale Einrichtungen. Neben finanzieller Förderung werden kostenlose Werbeflächen, personelle Ressourcen und Know-how bereit gestellt. Auch im Umweltbereich ist das Unternehmen aktiv, stellt beispielsweise seinen Fuhrpark schrittweise auf Erdgasfahrzeuge um.

Exemplarisch ausgeführt sei hier das große Engagement für die eigene Belegschaft: Für ein gutes Betriebsklima und die Bindung der Mitarbeiter sorgen breit gefächerte Qualifikationsmaßnahmen, die besonders eine gegenseitige Entlastung zum Ziel haben. Daneben spielt die Integration älterer Arbeitnehmer eine wichtige Rolle. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird z.B. durch die Einrichtung von Homeoffices und die monatliche Unterstützung mit 500 Euro netto ab der Geburt des dritten Kindes gefördert. Die Wall AG kümmert sich außerdem stark um Unfall- und Gesundheitsschutz und bietet ihren Mitarbeitern unter anderem kostenlose Schutzimpfungen an.


Weitere Infos unter: www.wall.de

Unternehmen: Voss AG, Taufkirchen bei München

Art/Branche: Firmenverbund in den Bereichen Beratung, Schreinerei, Parkett-/Fußbodentechnik

CSR-Typ: Gemeinnützige AG und gGmbH

Themen: Kinder- und Jugendhilfe

Art des Engagements: Projekt zur Wiedereingliederung von straffälligen Jugendlichen in Gesellschaft und Beruf


Beschreibung:

Die Voss AG ist ein Firmenverbund, der mit dem Sozialunternehmen „hand in“ zusammenarbeitet. 50 Prozent des Grundkapital der hand in gAG wurden von der Voss AG aufgebracht. Eines der gemeinnützigen Projekte von hand in ist die „Work and Box Company“. Seit 2003 werden hier gewaltbereite, straffällige Jugendliche in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt (re-)integriert. Ein Team aus Sozialpädagogen, Psychologen, Handwerksanleitern und Boxtrainern schaffen es, mit den Jugendlichen nicht nur im Ring, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen zu trainieren, sie zum Schulabschluss zu motivieren. Sie vermitteln ihnen Praktika und Ausbildungsplätze, und sind auch später Ansprechpartner bei Schwierigkeiten. Eine überdurchschnittliche Erfolgsquote von Jugendlichen mit neuer persönlicher und beruflicher Perspektive sowie zahlreiche Auszeichnungen sind die Früchte des Engagements. Im April 2010 kam „FRIEDENSSCHLAG – das Jahr der Entscheidung“, der Film über die Arbeit der Work and Box Company, in die Kinos.


Weitere Infos unter: www.hand-in.de

Unternehmen: balladins SUPERIOR Hotel Bremen

Art/Branche: Hotellerie

CSR-Typ: Public-Private-Partnership

Themen: Soziales Engagement

Art des Engagements: Unterstützung für bedürftige Bremer Familien


Beschreibung:

Der Direktor des balladins SUPERIOR Hotel Bremen initiierte Anfang 2008 eine Kooperation mit dem lokalen Quartiersmanagement und einer Kirchengemeinde, deren Engagement bedürftige Kinder und ihre Familien auf vielfältige Weise unterstützt. Grundpfeiler des Engagements ist die „MahlZeit“, ein warmes Mittagessen im Gemeindezentrum für 40 - 80 Bremer Familien an jedem Sonntag. Es kochen die Köche des Hotels. Raum und Zeit für Spiele, eine Kleider- und Spielzeugkammer und gemeinsame Ausflüge kamen nach und nach dazu.


Weitere Infos unter: www.mahlzeit-bremen.de

Unternehmen: Deutsche Kammerphilharmonie Bremen gGmbH

Art/Branche: Kulturwirtschaft (Orchester)

CSR-Typ: Public-Private-Partnership

Themen: Kultur, Bildung, Soziales Engagement

Art des Engagements: Musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen


Beschreibung:

Die Kammerphilharmonie, ein internationales Spitzenorchester, leistet musikalische Jugendarbeit in einem sozialen Brennpunkt in Bremen. Es verlegte seine Probenräume samt dem Aufnahmestudio in die Gesamtschule Bremen-Ost. Im Gegenzug richtete sich die Schule bei ihrer Komplettrenovierung 2007 auch nach den Bedürfnissen des Orchesters. Das so genannten Zukunftslabor von Schule und Orchester wurde dadurch ein idealer Raum für ambitionierte und zukunftsweisende Musikprojekte von Musikern und Schülern. Beispielsweise läuft international und interaktiv die Show-Reihe „Melodie des Lebens“. Gedanken und Gefühle aus dem Alltag der Jugendlichen werden in Workshops musikalisch und poetisch verarbeitet und monatlich zur Aufführung gebracht. Die Aufführung wird im Internet live übertragen, flankiert von einem Forum und einem Live-Chat, die in das Konzept der Show einbezogen werden.





Weitere Infos unter: www.unsereshow.de

Unternehmen: „Häagen Dasz“ der HDIP Inc., Minneapolis, United States

Art/Branche: Food

CSR-Typ: Cause Related Marketing

Themen: Umwelt

Art des Engagements: Kampagne zum Schutz bedrohter Tierart


Beschreibung:

Ein Beispiel aus den USA. Der Eiscreme-Hersteller Häagen Dasz startete 2008 die Kampagne „Help the Honey Bees“, die die Öffentlichkeit auf das rätselhafte, weltweite Massensterben von Honigbienen aufmerksam machen soll. Die Ursachen für das so genannte Colony Collapse Disorder (CCD) sind bislang noch ungeklärt. Vermutet werden unter anderem Zusammenhänge mit Pestiziden, einer Milbenart, Mangelernährung durch Monokulturen und Krankheitserregern. Das Interesse des Unternehmens am Überleben der Bienen ist glaubhaft, da Häagen Dasz-Eiscreme viele natürliche, von Bienen abhängige Zutaten wie Früchte, Beeren, Nüsse oder eben auch Honig hat. Auf der Microsite zur Kampagne finden sich Informationen, Spendenmöglichkeiten für die CCD-Forschung, Anleitungen für bienenfreundliches Gärtnern und viele interaktive und virale Elemente wie Spiele oder Videos, die auch über einen Youtube-Kanal publiziert werden.




Weitere Infos unter: www.helpthehoneybees.com

Youtube-Kanal der Kampagne: www.youtube.com/user/helpthehoneybees

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